Vorgeschichte und Geschichte des Kleingartenvereins "Germanus" von  1898  bis  1987

  • 1898 Gründung einer Kleingartenanlage zwischen Viertelsweg und heutiger Max - Liebermann - Straße durch den Privatmann Emil Geilhufe
  • 1905 Die Kleingärtner organisieren sich und gründen den Gartenverein "Geilhufe e.V.". Ein drittel der Pächter sind Kleintierhalter.
  • 1907 Die Kleintierhalter pachten neben der bisherigen Kleingartenanlage eine eigene Anlage, die sogenannten "Mannschen Kleingärten".
  • 1908 Der Baumeister Germanus verpachtet den östlichen von der Anlage Geilhufe gelegenen Landstrich an den Verein Geilhufe. Dadurch entsteht ein Zuwachs von 98 Gärten.
  • 1909 Der Verein wird in Gartenverein "Geilhufe - Germanus e.V." umbenannt
  • 1914 Abbruch des alten Vereinshauses (Grundstück Kaufhalle Renoirstraße) und Errichtung eines Neubaus.
  • 1916 Der Verein "Geilhufe Germanus" verfügt über 328 Gärten.
  • 1924 Emil Geilhufe verkauft sein Gelände an den Direktor der Westendbaugesellschaft. Die Hauptversammlung des Vereins beschließt die Umbenennung in den Gartenverein "Germanus e.V.". In dieser Zeit steht die Jugendpflege im Mittelpunkt der Vereinsarbeit. Jährlich nehmen 500 - 700 Kinder an mehreren Kinderfesten teil.
  • 1936 Viele Kleingärten der Anlage müssen dem Bau von Ein- und Zweifamilienhäusern weichen. Auf dem Gelände der ehemaligen Stadtgärtnerei Leipzig wird die Neuanlage des Kleingartenvereins "Germanus e.V." gegründet. Die erste Laube stand im Garten 22. An der Stelle des heutigen Vereinshauses standen Umkleide- und Gärtnerräume der ehemaligen Stadtgärtnerei.
  • 1940 Die Kleingärtner Paul Weidner und Fritz Bock pflanzen den Nussbaum neben dem heutigen Vereinshaus.
  • 1943/45 Der Verein wird beauftragt Maulbeerbäume zur Fütterung von Seidenraupen anzupflanzen. In den Räumen des heutigen Vereinshauses werden Regale zur Seidenraupenzucht aufgestellt. Die gewonnene Seide dient zur Herstellung von Fallschirmen.
  • 1958 August Luding wird Vorsitzender des Vereins.
  • 1958/59 Umgestaltung des Spartenheimes.
  • 1961 300 Gärten der sogenannten Altanlage werden geräumt. Es entsteht das Wohngebiet um die Kaufhalle Renoirstraße.
  • 1965 Fritz Bock wird Vorsitzender des Vereins.
  • 1968 Anbau des Bierkellers für das Vereinshaus.
  • 1969 Konrad Ziert wird Vorsitzender des Vereins.
  • 1974 die Vogelvoliere wird gebaut.
  • 1976 Anbau des Vorstandzimmers an das Vereinshaus
  • 1983 Wolfgang Seidel übernimmt die Gaststätte des Vereins.
  • 1986 Der Verein feiert sein 50-jähriges Jubiläum
  • 1987 Peter Heyne wird Vorsitzender des Vereins.